Über das Verzeihen von Renate Jäckel

Text hier mit Genehmigung von Renate Jäckel

 

Vergeben und vergessen. Für manch einen ein hartes Brot. Man möchte verzeihen, könnte oder würde es auch, wenn da nicht die Anderen wären. Schließlich hat man ein Gesicht zu verlieren und die Welt könnte denken, es ist gar nicht wahr, was geschehen ist.

Für das eigene innere Wohlbefinden, für das Weiterkommen des Menschen an sich - im Diesseits vielleicht nicht so spürbar merkbar, im Jenseits wirkt es sich umgehend aus - ist es unabdingbar, dass der Mensch vergeben kann. Dass er Vergebung praktiziert.

Dir wird etwas Schlimmes angetan. Manchmal über eine lange Zeit, aber weil es sich um z. B. nahestehende Menschen handelt, verzeihst du. Auch weil du es willst.

Nun ist es aber so, dass, wenn dieser Mensch, dem du vergeben und verziehen hast, sich nicht geändert hat. Grundlegend oder nicht in dem Maße, dass er selber seine Taten einsehen kann (will); behauptet, noch nie im Leben Fehler gemacht zu haben. Wenn er nicht dir gegenüber dann Reue zeigt. Wenn er es auch nicht ausspricht, so sollte es doch entweder durch die Blume, wie man so sagt, oder aus seinem ganzen Verhalten sichtbar, spürbar, erkennbar sein, dass er das, was er dir einst angetan hat, zutiefst aus dem Herzen bereut.

Erst DANN wird die Vergebung für ihn WIRKSAM! 

Eigentlich ist damit von meiner Seite aus alles gesagt.

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